top of page
  • Autorenbildmelaniedahms

GoCampingGo – die Idee hinter dem Blog


Urlaubs-Planung 2.0 mit Corona

Wir lieben Urlaub. Ich kann mich Stunden, wenn nicht sogar Tage mit der Urlaubsplanung und Vorbereitung beschäftigen. Zeit mit meinem Mann verbringen, gemeinsam mit den Kindern Abenteuer erleben, Erfahrungen sammeln, die Welt bereisen. Für uns als Familie ein Traum und ganz besonders lieben wir die Vorfreude auf den Urlaub.

Und dann kam Corona. Ostern zum ersten Mal Zuhause. Unser Plan, in den Sommerferien mit dem VW Bulli zu Campen, hat zum Glück super funktioniert und uns Lust auf weitere Abenteuer gemacht. Den Blogbeitrag zu dem Urlaub findest Du hier.


Die Pläne für die Herbstferien wurden mehrfach umgeworfen. Eigentlich wollten wir nach Las Vegas – Flüge wurden storniert. Das Hotel in Kroatien – Saison vorzeitig beendet. Das Hotel in Polen – überall Maskenpflicht. Am Ende waren wir ein paar Tage im Harz und ein paar Tage in Polen.

Ob ein Blog das Richtige für mich ist?

Ich sitze bei der Arbeit vor dem Rechner und möchte den Newsletter schreiben. Der Bildschirm ist weiß und mir fällt nichts ein. Das liegt nicht daran, dass ich nichts zu sagen habe. Mein Kopf ist voll von Gedanken. Aber manchmal fällt es mir schwer diese Gedanken in schön lesbare Sätze zu bringen, an denen der Leser auch Freude hat. „

Als Team haben wir einen Texter-Workshop in Bremerhaven besucht. Auf dem Rückweg sitze ich in unserem VW Bulli und mir kommt ein Wohnwagen nach dem anderen entgegen – vermutlich auf dem Weg in Richtung Nordsee. Dabei habe ich die Worte des Trainers noch im Kopf: „Schreibt über Dinge, die Euch wirklich begeistern, dann geht es Euch leichter von der Hand.“ Das war wohl die Initialzündung für die Idee einen Reise Blog zu starten.


Wie so oft im Leben heißt es also üben, üben, üben,.... und offen für Feedback sein. In dem Workshop habe ich auch gelernt wie hart redigieren sein kann. Das Wort redigieren kommt aus dem Lateinischen: Redigere (lat.) bedeutet u. a. in Ordnung bringen. In der Praxis heißt das: Ein Text wird final bearbeitet, also manchmal auch komplett umgeschrieben. Wer mich kennt, wird das Wort Ordnung nicht verwenden, um mich zu beschreiben. Ich bin eher so ein absolut chaotischer Mensch und mein Schreibstil mit all seinen Fehlern gehört eben auch dazu. Ich entschuldige mich also schon jetzt für alle Schachtelsätze, Rechtschreib- und Kommafehler.

Am Ende der Fahrt, war also mein Plan einen eigenen Reise Blog zu schreiben fertig. Ich hatte auch schon eine Idee für einen Namen: GoCampingGo. Den Namen habe ich mir dann am selben Abend noch für meine Domain gesichert und dann ging mein Projekt auch schon los.

Wir gehen unter die Camper: GoCampingGo

Wir gehören auch zu den verrückten Neu-Campern, die sich im Jahr 2020 unbedingt einen Wohnwagen kaufen mussten. Diesen Anlass habe ich natürlich auch gleich in die Namensfindung des Blogs einfließen lassen.


Aber wie kam es eigentlich zu dem Wohnwagenkauf? Unser Urlaub mit zwei Kindern soll abwechslungsreich und häufig sein. Sportlich und aktiv ist immer gut. Ob Meer oder Berge alles ist willkommen, nur bezahlbar sollte es sein. Wir brauchen keinen Luxus, Hauptsache wir verbringen als Familie bewusst Zeit miteinander. Die hohen Preise in der Ferienzeit haben meinen Mann und mich sehr abgeschreckt. Zudem bin ich kein Fan von überfüllten Familien-Hotels, wo man am Pool oder im Speisesaal sein eigenes Wort kaum versteht, weil es überall so laut ist.


Wie wir kürzlich mit unseren Kindern feststellen durften, ist weniger ist oft mehr. Das Urlaubs-Highlight der Kinder im Sommerurlaub war das Tretboot mit der Rutsche. Was braucht man also mehr?

Die Idee einen Wohnwagen zu kaufen begleitet uns nun schon fast ein Jahr. Zwischenzeitlich hatten wir diese aufgrund der hohen Anschaffungskosten wieder verworfen. Aber das Thema kam irgendwie immer wieder zurück. Und so haben wir uns also, wie vermutlich so viele, von der Begeisterung anstecken lassen und auf dem Caravan Salon Düsseldorf einen Wohnwagen gekauft. An dieser Stelle sollte erwähnt werden: Wir haben noch nie in einem Wohnwagen Urlaub gemacht. Ein wenig verrückt, aber im März 2021 kommt er also: Unser Adria Adora 613 PK.

Unsere Entscheidung: Adria Adora 613 PK

Warum gibt es eigentlich so viele Wohnwagen-Hersteller? Auf einmal hatten wir die Qual der Wahl. Da wir bisher nur mit dem VW Bulli Urlaub gemacht haben, können wir auch auf keine nennenswerten Camping-Erfahrungen zurückgreifen. Um so lieber lese ich gerade Camping Blogs und freue mich über alle Tipps und Tricks.


Ein ganz besonderer Dank geht hiermit an Stefan und Melanie von Happy Camping und oder so. Die Videos der beiden sind so detailliert und waren für uns eine große Hilfe, den richtigen Wohnwagen für uns auszuwählen.Im April haben wir bestimmt zwei Wochen lang jedes ihrer Videos angeschaut.


Auf einmal beschäftigt man sich nämlich mit Fragen, wie:

  • Neu oder Gebraucht?

  • Warum gibt es keine weißen Wohnwagen? Wer braucht denn bitte die ganze braune Holzoptik?

  • Kinderbetten an der Tür? Ja – Nein – Keine Ahnung!

  • Brauchen wir einen Mover? Was ist überhaupt ein Mover?

  • Was ist eine AKS-Stabilisatorkupplung?

  • Wozu brauche ich eine Mikrowelle?

  • Wie groß ist die Liegefläche? Hilfe, das ist ja abgerundet das Bett – hängen meine Füße jetzt raus?

  • Brauche ich eine Dusche? Und möchte ich ein schönes oder eher ein praktisches Bad?

  • Nutzen wir den Wohnwagen auch im Winter? Welche Heizung nehmen wir?

  • Wie viel Platz hat man im Hubbett nach oben?

  • Stört uns das Badezimmer neben dem Bett?

  • Wie viel Stauraum braucht man eigentlich?

Ich kann noch ewig so weiter machen. Unsere Auswahl fiel auf die 2021er Modelle von Adria. Überzeugt hat uns vor allem das freundliche, helle und weiße Design.


Ich liebe die Farben weiß, grau, schwarz. Und der Adora 613 PK ist ein "kleines", sehr helles Raumwunder mit Platz für 7 Personen. Auch die Aufteilung mit dem großen Jugendraum und der vielfältig, nutzbaren Schlafecke der Kinder ist für uns ein großer Pluspunkt.



152 Ansichten0 Kommentare

Commentaires


Beitrag: Blog2 Post
bottom of page